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Marco
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angemeldet am: 2. AUG 2005
Beiträge: 866

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Beitragveröffentlicht: DI 16. MAR 2010, 1:22  Titel:  FÜCHSE IN DEN STÄDTEN mit einem Zitat antwortennach untennach oben

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FÜCHSE IN DEN STÄDTEN

Kapitalis S ie wurden schon nachts in der Bielitzstraße in Gera gesichtet, sie werfen Mülltonnen in Erfurt um, verängstigen Fabrikarbeiter in Sonneberg oder schlafen seelenruhig auf Baugerüsten in Jenas Innenstadt: "Vulpes vulpes", wie der Rotfuchs im lateinischen genannt wird, hat die Thüringer Städte als neuen Lebensraum entdeckt.
"Wir wissen, dass Füchse zunehmend in den Städten im Bereich von Bauruinen oder auf Brachflächen aktiv sind", sagt Frank Herrmann, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Thüringen mit Sitz in Erfurt. Genaue Zahlen lägen zwar nicht vor, jedoch gebe es immer häufiger Berichte von in Stadtgebieten gesichteten Füchsen. Herrmann selbst erlegte einen Fuchs, der eines Tages seelenruhig durch die Arbeitshalle eines Sonneberger Spielzeugherstellers schnürte. "Der hatte im Lagerraum seinen Bau gefunden", erinnert sich der Jäger.
"Die vielen Anfragen bestätigen den Trend, dass immer mehr Füchse die Stadt als Lebensraum entdeckt haben", sagt auch Martin Görner, Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz in Jena. Görner, der gemeinsam mit vielen anderen freiwilligen Helfern im vergangenen Jahr den ersten Säugetieratlas für Thüringen herausbrachte, verweist auf die vielen Beobachtungen von Füchsen in Thüringer Städten. "Vulpes vulpes" lungert demnach gern auf Parkbänken oder Gartenmöbeln in Jena herum, schubst mit viel Freude in Gera oder Eisenach Mülltonnen um, um an Fressbares zu gelangen, und scheut inzwischen auch das Tageslicht nicht mehr. "Füchse wurden unweit der alten Jenaer Brauerei gesichtet, als sie tagsüber die Bahngleise überquerten", sagt der Naturschützer.
Görner und auch Herrmann sowie Veterinärmediziner sind unterdessen alles andere als begeistert, dass die Art sich in den urbanen Schmelztiegeln ungeniert breit macht.

Kapitalis N eueste Untersuchungen der Thüringer Landesanstalt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz in Bad Langensalza haben demnach ergeben, dass rund 35 Prozent aller im Freistaat lebenden Tiere den für den Menschen höchst gefährlichen Fuchsbandwurm in sich tragen. Da es gerade in den Städten eine hohe Haustierdichte gibt, ist ein erhöhtes Infektionsrisiko nicht auszuschließen. "Die Übertragung wird einfacher", verweist Görner auf mehr Kontakte, gerade zu Hauskatzen.
Für Menschen kann die Infektion mit Fuchsbandwürmern tödlich enden: Nach mehrjähriger Inkubationszeit kann der Betroffene an Leberversagen sterben, da das Finnengewebe der Organe schleichend zerstört wird.
Zudem wird bei immer mehr Stadtfüchsen in Thüringen die Räude diagnostiziert. "Wir haben es mit einer steigenden Zahl von Räudefällen zu tun", sagt Herrmann. Die hoch ansteckende Krankheit kann Katzen oder Hunde befallen. Ohne tierärztliche Behandlung gehen die Überlebenschancen der betroffenen Tiere gegen Null. Das Problem: "Die Fuchspopulationen in den Städten sind nur schwer einzudämmen", sagt Herrmann. Insgesamt 25 896 Füchse liefen den Thüringer Jägern in der Saison 2008/2009 vor die Flinte, allerdings nicht in Stadtgebieten. "Das Problem ist, dass wir es hier mit jagdberuhigten Zonen zu tun haben. Wenn man in der Stadt auf Fuchsjagd geht, dann mit Kastenfallen, in denen die Tiere lebend gefangen werden", erklärt Herrmann.

Kapitalis G örner bezeichnet die Tiere als sehr intelligent. "Die wissen, dass sie hier vor einer intensiven Bejagung sicher sind und genügend Futter finden."
Die sogenannte "Wegwerfgesellschaft" sei auch der Hauptgrund, warum sich Füchse in den urbanen Gebieten breit machen würden. "Das Angebot an Speiseresten, aber auch die vielen Mäuse, die in den Grünflächenbereichen erbeutet werden können, sind für Füchse einfach zu verlockend", sagt Görner. Dass die Populationen in den Städten einmal zusammenbrechen, glaubt er nicht. "Der Fuchs ist flächendeckend da. Auch in den Siedlungsgebieten. Und aus denen ist er nicht mehr wegzudenken."
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FelixKaiser
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angemeldet am: 16. FEB 2008
Beiträge: 49
Wohnort: Gera/Alt-Bieblach

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Beitragveröffentlicht: DI 16. MAR 2010, 17:47  Titel:   mit einem Zitat antwortennach untennach oben

Füchse hab ich hier noch nicht gesehen, dafür sowohl hier in Tinz/Bieblach als auch in Jena, im Göschwitzer Gewerbegebiet desöfteren Karnickel!
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strubbel
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angemeldet am: 17. NOV 2009
Beiträge: 11

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Beitragveröffentlicht: FR 9. APR 2010, 14:13  Titel:   mit einem Zitat antwortennach untennach oben

nanu? ich dachte bis jetzt gabs nur das "katzenproblem" lachen nu also auch füchse...ein paar schlaue tierchen würden....*hust*... zwinker und genau letzter absatz des artikels triffts, denn ansonsten bestünde das problem kaum. habe bislang auch noch keine gesehen, nur katzen (grill wieder klarmache) zwinker
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FelixKaiser
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angemeldet am: 16. FEB 2008
Beiträge: 49
Wohnort: Gera/Alt-Bieblach

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Beitragveröffentlicht: FR 9. APR 2010, 17:08  Titel:   mit einem Zitat antwortennach untennach oben

Hab letzte Woche Mittwoch meinen ersten Fuchs gesehen, ca. 1m rechts neben der Straße unterhalb vom Bahndamm gegenüber von der Panndorfhalle, starrte mich an, so gegen halb zwei nachts. War doch überrascht wie zentrumsnah der sich dort befand.
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strubbel
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angemeldet am: 17. NOV 2009
Beiträge: 11

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Beitragveröffentlicht: FR 9. APR 2010, 17:11  Titel:   mit einem Zitat antwortennach untennach oben

die werden jetzt sicher noch zu den einwohnern mitgezählt zwinker damits wieder "stimmt"

also bisher sah ich auch nur katzen, hasen und ratzen
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